Max Friedrich

– that cool internet dude from Hamburg, Germany

TwitMax v0.3 ist da: jetzt mit einstellbarem Tastaturshortcut, Auto-Updates und einigen kleineren Verbesserungen. Hier.

1 year ago

TwitMax v0.2

Vor zweieinhalb Jahren baute ich schon einmal einen einfachen Twitterclient namens »What are you doing?«, der nur Tweets veröffentlichen konnte. Damals wollte ich so einen Client haben, um mich erfolgreich während Apple-Events vom Internet abschirmen zu können, bis das offizielle Video davon veröffentlicht wurde. Nicht viel später führte Twitter die OAuth-Pflicht für Clients ein und WAYD? ging kaputt. Vor knapp drei Wochen fragte Marcel nach der App, weil er beim Arbeiten nicht von seiner Timeline abgelenkt werden möchte.

Ich hatte mir vor einiger Zeit schon vorgenommen, wieder mit Mac-Entwicklung anzufangen, ein neuer einfacher Twitterclient erschien mir als gutes Einstiegsprojekt. Hagen dachte sich den Namen aus und ich fing an zu programmieren, kämpfte erst mit OAuth, dann mit dem Schlüsselbund, in dem die Logindaten gespeichert werden und zuletzt mit dem Zeichenzähler, der inzwischen supersmart™ ist. Die globalen Shortcuts zum Öffnen eines Twitterfensters können in Version 0.2 noch nicht vom Benutzer eingestellt werden, das kommt aber auf jeden Fall in der nächsten Version. Bis dahin könnt ihr ⌃Space oder ⇧⌘? benutzen. Ich bedanke mich außerdem bei Daniel für das wunderschöne Icon.

Download: TwitMax-Website (Feedback erwünscht!)

1 year ago

Jack Whites Soloalbum ist das Album, auf das ich mich 2012 bisher am meisten gefreut habe. Und nach dem ersten Hören ist es tatsächlich großartig. Tolle Mischung aus Gitarrenrock und ruhigeren Klaviersachen. Ich mag, wie so verschiedene Songs alle »nach Jack White« klingen können. Musikalisch ist genau richtig anspruchsvoll, nicht zu abgefahren und nie langweilig. Perfekt. Ich glaube, ich mag ihn solo sogar lieber als mit den White Stripes und Raconteurs. ★★★★★.

(Source: Spotify)

1 year ago

Kostenlose Geschäftsidee: Zahlen-Sammelalbum

Bald ist Fußball-EM! In Ferrero-Schokoprodukten gibt es wieder Sammelsticker der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und wahre Experten sammeln Panini-Bildchen, habe ich mir sagen lassen. Und zwar nicht, um alle Fußballer kennenzulernen oder besondere Informationen zu bekommen (denn Augenfarben, Schuhgrößen und Lieblingsmusiker von Fußballern kann man viel schöner im Internet nachlesen), sondern nur, um sich in ein paar Wochen oder Monaten ein volles Sammelalbum in den Schrank stellen zu können, das mehrere hundert Euro gekostet hat. Sammeln macht Spaß, oder so.

Aber was sollen all die Menschen tun, die sich nicht für Fußball interessieren? Wir mögen Zahlen. Jeder mag Zahlen. Warum sammeln wir dann nicht einfach Zahlen? Jemand sollte ein Zahlen-Sammelalbum und Sticker von 1 bis 1000 machen und verkaufen. Zehn Sticker für einen Euro oder ein wenig billiger zum selbst ausdrucken. Mit Fun facts, die völlig belanglos sind, aber Platz im Heft wegnehmen, einer 57, die jeder schon fünf mal hat, weil sie so häufig in den Sammelpäckchen ist, und einer großen goldenen 1000. Sollte doch theoretisch den gleichen Sammelspaß bieten wie so ein paar Fußballer, Trainer und Stadien, oder?

(zusammen mit Papa ausgedacht)

1 year ago

Max 3/100: Man darf auch von Streetfotografie sprechen, wenn man in geschlossenen Räumen überraschte Menschen ablichtet, die Fellmützen tragen. Hauptsache schwarzweiß und genug Kontrast.

Max 3/100: Man darf auch von Streetfotografie sprechen, wenn man in geschlossenen Räumen überraschte Menschen ablichtet, die Fellmützen tragen. Hauptsache schwarzweiß und genug Kontrast.

1 year ago

Kindle & Steve Jobs

Die Steve Jobs-Biographie ist das erste Buch, das ich auf meinem neuen Kindle (kein Affiliate-Link!) gelesen habe. Zum Kindle wurde eigentlich schon alles gesagt – das Display ist beeindruckend, Bücher sind in fünf Sekunden geladen, alles sehr schön und gut.

Ich habe den ganz normalen Kindle (Kindle 4) gekauft: den alten mit Tastatur wollte ich nicht, weil man das Gerät 99% der Zeit nur zum Lesen benutzt und eine Tastatur so viel Platz wegnimmt. Außerdem kann man Bücher bequem am Computer kaufen und an den Kindle schicken. Das touch-Modell wollte ich nicht, weil es keine Blättertasten hat, man also immer aufs Display tippen muss, um umzublättern, und weil es langsamer und schwerer als der Kindle 4 ist. 99 Euro sind okay, dafür bekommt man ein flottes, leichtes Gerät, das sich ein wenig billig anfühlt. Nervig ist nur der winzige Aufwach-Schalter an der Unterseite.

Die Jobs-Biographie habe ich auf Englisch gelesen, fand sie durchweg interessant und weiß jetzt auf jeden Fall mehr über Jobs und Apple als vor zwei Wochen. Am Ende war ich beeindruckt. Was ich sonst noch schreiben kann würde dem Buch und dem Mann nicht gerecht werden, also belasse ich es bei einer Empfehlung. Und diesem Zitat hier, das mir sehr gut gefiel und so sehr auf Apples Strategien zutrifft:

Some people say, “Give the customers what they want.” But that’s not my approach. Our job is to figure out what they want before they do. I think Henry Ford once said, ‘If I’d asked customers what they wanted, they would have told me, “A faster horse.”’ People don’t know what they want until you show it to them.

(Oh, außerdem gibt es hier jetzt auch in Textposts breitere Bilder. Die lade ich nicht auf Tumblr, sondern auf meinem eigenen Server hoch, bis Tumblr das irgendwann selbst erlaubt. Not that anyone cares.)

1 year ago

Keine Kommentare

Um meinem Ruf als allgemeiner Meckerblogmensch gerecht zu werden, erkläre ich euch jetzt kurz, warum es hier keine Kommentarfunktion gibt und vermutlich auch nie mehr geben wird. Dazu muss ich aber erst darauf eingehen, was bei großen und mittelgroßen Blogs mit Kommentarfunktion passiert.

Bei Blogs mit großen Leserzahlen kann ich es sowohl verstehen, dass Kommentare ein- und ausgeschaltet sind. Bei eingeschalteten Kommentaren sammeln sich zwar riesige Mengen Scheiß, aber wenn auf zehn (oder zwanzig) dämliche Kommentare ein wirklich guter, durchdachter Kommentar folgt, der sowohl den Blogbesuchern als auch dem Autor weiterhilft, dann lohnt sich das. Andererseits ist es auch eine nervige Arbeit, die vielen Mistkommentare auszusortieren und/oder zu beantworten. Aber wenn große Blogleute ihre Kommentare abschalten, werden sie angepöbelt, weil sie den Lesern angeblich ihr Recht nehmen, sich zu äußern. Ein Recht auf eine Kommentarfunktion hat jedoch niemand – erst Recht nicht, wenn mein Name über meinem Blog steht und nicht »Max Friedrich und was seine Leser von ihm halten«.

Bei kleinen Blogs führt die Kommentarfunktion für mich nur dazu, dass ich mich schlecht fühle. Wenn unter einem schönen Artikel keine Kommentare stehen, möchte ich dem Autor eigentlich einen Gefallen tun und selbst etwas schreiben. Mit »Schöner Artikel!« bin ich aber meistens nicht zufrieden, oft gibt es aber nicht mehr zu sagen und dann kommentiere ich doch nicht. Ich möchte auch keinen Like-Button anklicken, weil ich viele Sachen nicht zu Facebook schieben möchte und es die Leute dort zum Großteil nicht interessiert. Manchmal schreibe ich per Twitter-Reply, dass mir etwas gefällt, fühle mich dann aber auch wieder schlecht, weil die Autoren lieber Kommentare haben möchten und mir dann »Wenn es dir gefällt, schreib doch einen Kommentar!« antworten.

Mehr als »Gut geschrieben!«, »Die Bluse hab ich auch!« und »Harhar.« kommentiert in euren Blogs nämlich auch kaum jemand. Habt ihr davon einen Mehrwert? Wenn euch hier etwas gefällt, schreibt mir das bei Twitter oder per E-Mail oder lasst es einfach sein. Ich freue mich durchaus über Lob, aber ich lebe nicht davon. Und auf meinem Blog muss sich niemand schlecht fühlen.

Update: Im Artikel ging ich bisher gar nicht auf die Tumblr-Like-Funktion ein. Auf diesen Like-Button klicke ich regelmäßig und gerne – diese Likes tauchen weder bei Facebook noch auf der Tumblr-Startseite auf, sondern werden nur dem Autor mitgeteilt und finden sich, sofern dieser Tumblr-Notes einbindet, dann auch auf der Artikelseite. Dom hat seit gestern auf seinem WordPress-Blog eine ähnliche Like-Funktion. Die klicke ich auch gerne an. Stille Likes sind offensichtlich in den meisten Fällen die Lösung des Problems, das ich mit Blogkommentaren habe. Ihr dürft mich gerne tumblr-liken, darüber freue ich mich auf jeden Fall!

1 year ago

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